Mai 2010

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  • Do, 06.05, 20:00 Uhr

    Filmvorführung: The truth lies in Rostock

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    Erinnerst du dich noch an Rostock-Lichtenhagen...
    1992 - Deutschland kurz nach der so genannten Wiedervereinigung:
    Ein Mob von bis zu 3000 Leuten setzt nach 3-tägigen Krawallen und Belagerung der Zentralen-Aufnahmestelle für Asylbewerber das daneben liegende Wohnheim für vietnamesische Vertragsarbeiter unter Beifall in Brand. Begeisterte Deutsche machen aus dem brutalen Pogrom ein rassistisches Volksfest, auf dem sie weitgehend ungestört von der Polizei den Wahn eines "Deutschlands nur für Deutsche" realisieren können. Weder Politiker noch Polizei sehen sich in der Lage oder sind gewillt, dem Einhalt zu gebieten.
    Als Antwort auf diese massivsten ausländerfeindlichen Ausschreitungen der deutschen Nachkriegsgeschichte wurden jedoch nicht etwa die bedrohten Personen mehr geschützt, sondern es folgte die de facto Abschaffung des Artikels 16 des Grundgesetzes (Recht auf politisches Asyl).
    Das, was in Rostock geschehen ist, ist deshalb nicht nur ein Stück trauriger Geschichte, sondern hat heute aktueller denn je Auswirkungen, hat sich doch weder etwas am staatlichen Rassismus noch an der Verbreitung von Rassismus in der Gesellschaft geändert.
    Die Videoproduktion "The Truth lies in Rostock" entstand 1993 unter maßgeblicher Beteiligung von Menschen, die sich zum Zeitpunkt der Geschehnisse im attackierten Wohnheim befanden. Deshalb zeichnet sich die Produktion nicht nur durch einen authentischen Charakter aus, sondern versteht sich auch Jahre danach als schonungslose Kritik an einer Grundstimmung in der bundes-republikanischen Gesellschaft, die Pogrome gegen Migranten oder einfach nur "anders Aussehende" überhaupt erst möglich macht.
    KONSEQUENTERWEISE SIEHT DIE DOKUMENTATION ROSTOCK-LICHTENHAGEN NICHT ALS BEDAUERLICHEN ZUFALL SONDERN KONSTATIERT:
    "Politik und Polizei machten den Weg frei für eine allgemeine Pogromstimmung!"

    Es wird eine kleine Einführung durch Dr. Ulf Immelt (DGB) geben und später ist eine Diskussion möglich.
  • Sa, 08.05, 14:00 Uhr

    Präsentation des "Antifaschistischen Stadtrundgang in Gießen"

    Präsentiert durch Ernst Richter (DGB) und Dr. Ulf Immelt (DGB).
  • Do, 13.05, 18:30 Uhr

    Treffen der Gruppe Lateinamerika21

    Die Gruppe Lateinamerika21 trifft sich zur Organisation des zweiten Teils der Veranstaltungsreihe "Lateinamerika im 21. Jahrhundert" und zum gemütlichen Austausch über die Entwicklungen in Lateinamerika.

    Kontakt: lateinamerika21@web.de

    Weitere Infos: www.lateinamerika21.de.vu
  • Do, 20.05, 20:00 Uhr

    Prozessführung und Haftbedingungen in der Türkei - fällt aus!

    Die Veranstaltung fällt aus!
  • Do, 27.05, 18:30 Uhr

    Treffen der Gruppe Lateinamerika21

    Die Gruppe Lateinamerika21 trifft sich zur Organisation des zweiten Teils der Veranstaltungsreihe "Lateinamerika im 21. Jahrhundert" und zum gemütlichen Austausch über die Entwicklungen in Lateinamerika.

    Kontakt: lateinamerika21@web.de

    Weitere Infos: www.lateinamerika21.de.vu
  • Fr, 28.05, 21:00 Uhr

    Mühlleitners Liedermacher

    Liedermacher:

    Die hutigen Vier [bestehend aus "Kalter Kaffee" (Erfurt) und "Positano" (Bonn)] + Jim Williams (USA)


    Ein Programm, das es so noch nie gegeben hat

    Kalter Kaffee - das sind Tilo und Björn oder Björn und Tilo.
    Ein fleißiges Liedkabarett bzw. Liedermachingduo aus Erfurt mit Gitarre und Klavier. Gemeinsam haben sie sich zur Aufgabe gemacht, die immer fetter werdende Gesellschaft wenigstens im Bereich der Lachmuskeln fit zu halten. Auf über 300 Konzerte in der ganzen Republik können die beiden mittlerweile zurückblicken.

    2007 begann im Zuge des Projekts "Instant Acts gegen Gewalt und Rassismus" zudem eine internationale Zusammenarbeit mit Jim Williams und seiner grandiosen Geräuschpantomime. Der seit 3 Jahren in Polen lebende US-Amerikaner wurde erst vor 4 Wochen frisch zum Gewinner der "PAKA" gekürt. Einem der wichtigsten polnischen Kleinkunstpreise.

    Absolut einzigartig wird die Fusion von Künstlern an diesem Abend durch Positano, bestehend aus Daniel und John. Auch diese gingen bereits als Gewinner des Kölner Songslams hervor. Gemeinsam mit Kalter Kaffee werden sie als "Die Hutigen 4" die Bühne besteigen, so dass beide Duos als Quartett ein Best Of ihres Liedgutes zum Vortrage bringen werden.

    Den Besucher erwartet also ein kurzweiliges Programm mit visuellen und akustischen Lachgarantien, das es so noch nie gegeben hat.

    www.kalter-kaffee.net
    www.myspace.com/kalterkaffeeliedermaching

    www.posiversum.de
    www.myspace.com/diepositanos

    www.youtube.com/liquidmime

    Im Anschluss offene Jam Session mit den Musikern.

    Eintritt frei!

    Kurzinfo zur Reihe:

    Das Café Amélie ist bemüht, einmal im Monat unter dem - an den
    Moderator angelehnten - Titel "Mühlleitners Liedermacher" Konzerte von
    Liedermachern aus ganz Deutschland stattfinden zu lassen. Damit soll zum
    Einen das Liedermachergenre durch Auftrittsmöglichkeiten unterstützt
    werden und zum Andern ein weiteres kulturelles Element in Gießen
    integriert werden. Der Eintritt ist dabei für die Besucher frei, ein
    freiwilliger Beitrag für den Hut der Musiker natürlich gerne gesehen!
    Hier könnt ihr uns bei myspace besuchen: www.myspace.com/amelieliedermacher